Luxusbunker bald auch in der Schweiz?

22.01.2018 13:23

Luxusbunker in der Schweiz?

Wir haben niemand gefunden der uns in der Schweiz seinen Luxusbunker zeigen will. Aber die Familie Corbi, wohnhaft in den Hügeln Hollywoods ist eine Vorzeigefamilie, was die Sicherheitsvorkehrungen ihrer Villa angeht. Von aussen sieht das Haus im Verhältnis zur Nachbarschaft völlig unauffällig aus.  Eine genauere Betrachtung zeigt, das Gebäude hält einer nuklearen Katastrophe problemlos stand. Es wurde so konstruiert, dass es jegliche Elementare und von Menschen verursachte Desaster problemlos übersteht. Selbst hochfrequente elektromagnetische Impulse einer Bombe (Elektromagnetische Impulse), Sonneneruptionen oder verheerende Bombenangriffe würden dieses Haus nicht zerstören können. Sicher ist sicher hat sich die Familie Cobri gedacht und Millionen investiert. 

Falls die Familie Corbi jemals in Bedrängnis kommt und die Festung bröckelt, dient der Weinkeller im Untergeschoss als Bunker. Für die Evakuierung über den Luftweg dient ein Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach.

Immer mehr Menschen wollen einen Bunker lieber als eine Papierversicherung

In den USA gehört die Familie Corbi zu einer wachsenden Minderheit, welche hohe Sicherheitsvorkehrungen bevorzugt. Der Ingenieur Sean Murphy arbeitet für die Coastal Construction und ist auf diesen Bereich spezialisiert. Die grösste Nachfrage besteht in den von Hurrikans geplagten Gebieten im Süden der USA. Durch die Verwendung von innovativen Baumaterialen kann der Schutz vor verheerenden Stürmen massiv verbessert werden. Auch der Schutz vor grossen Wassermassen wird mittels dicker Betonmauern sichergestellt.

Für den Ottonormalverbraucher und die Durchschnittsfamilien bieten Immobilienmakler ihren Kunden vermehrt Wohnmöglichkeiten mit stärkeren Sicherheitsvorkehrungen an. Die Nachfrage nach besonderen Schutzvorrichtungen stieg in den letzten Jahren, nicht zuletzt auch wegen der immer häufiger vorkommenden Superkatastrophen wie der Wirbelsturm Kathrina. Bei Gebäudesanierungen und Renovationen werden nun oft auch bei bestehenden Gebäuden Schutzfenster eingebaut und die Mauern zusätzlich mit Beton verstärkt. Manche Hausbesitzer lassen sich sogar bis zu 30 Meter in die Tiefe reichende Bunkeranlagen bauen.

Der erste Luxusbunker in Deutschland?

Robert Vincenzo, Inhaber der Firma Vivo ist mit seinem Geschäftsmodell in den USA sehr erfolgreich. Er ist überzeugter Anhänger einer Weltuntergangstheorie und fest davon überzeugt, dass die Menschen bald ausgelöscht werden. Er hält sich nicht damit zurück, seine Überzeugung unter der Bevölkerung zu verbreiten. Mit seinem Projekt für Superreiche plant er einen Luxusbunker mit dem Namen “Vivos Europa One“, der in Thüringen entstehen soll. Die riesige unterirdische Anlage für Superreiche soll insgesamt 1.1 Milliarden Dollar kosten. Insgesamt sollte das Archeprojekt 6000 Personen beherbergen können und mit jedem erdenklichen Luxus ausgestattet sein. So sind Luxuswohnungen mit Kinos, Schwimmbäder, Restaurants und Fitnessstudios geplant . Auch sonderbare Ideen, wie ein Museum für kulturelle Artefakte und einen Zoo sollen im Bunkerkomplex Platz finden.

Ähnlich wie bei Noahs Arche soll der Fortbestand aller Leben gesichert werden. Dazu will die Firma Vivo eine Gendatenbank aufbauen, welche Gene von Pflanzen, Tieren und Menschen sammelt um die Wiederbelebung der Erde nach der Katastrophe zu realisieren. Bewerber um einen Bunkerplatz werden Bewerber vorher genau überprüft. Sie müssen für die neue Zivilisation nützliche Fähigkeiten und einen hohen Intellekt besitzen, um in die innere Auswahl zu kommen für die Nachwelt.

Die Arche sollte laut Robert Vincenzo jegliche Katastrophen überstehen. Weder Atomkrieg noch Kometeneinschlag, weder Sintflut noch Invasion durch Ausserirdische sollen dem Bunker etwas antun können. Für die Evakuierungen von zuhause gibt es Helikopter,  mit welchen die Auserwählten zur Arche transportiert werden und zum Schluss wird alles Luftdicht eingeschlossen – man brauch den Bunker nicht mehr zu verlassen.

In Deutschland legt die Baubehörde dem Projekt Steine in den Weg. Durch die Bauvorschriften ist es nicht sicher, ob dieser epische Luxusbunker jemals zustande kommt. Die Firma Vivo steht dem optimistisch entgegen und vielleicht gibt es in Europa bald die erste Arche.


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